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Sicherheit auf Festivals: Warum mobile Videoüberwachung längst zur Grundausstattung gehört – und wie sich sogar kleinere Events Förderung sichern können

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Wenn sich an einem Sommerwochenende 5.000, 10.000 oder 50.000 Menschen auf einem Open-Air-Gelände versammeln, entsteht ein eigener Mikrokosmos: Musik, Euphorie, Camping, Alkohol, Emotionen – aber eben auch ein erhebliches Risiko. Was für Besucher „das beste Wochenende des Jahres“ ist, bedeutet für Veranstalter vor allem eines: Verantwortung. Für Sicherheit, für geordnete Abläufe, für den Schutz von Menschen und Werten.

Große Festivals haben das längst begriffen. Sie investieren massiv in Sicherheitskonzepte, Ordnungsdienste, Verkehrslenkung, medizinische Versorgung – und zunehmend auch in intelligente Videoüberwachung, die das Sicherheitspersonal unterstützt. Kleinere Festivals und Open-Airs tun sich hier oft schwerer – auch weil Budgets knapp sind. Genau an dieser Stelle wird es interessant: Denn mittlerweile gibt es Bundesprogramme, mit denen Livemusik-Festivals einen Teil ihrer Kosten für Technik, Infrastruktur und Sicherheit fördern lassen können.

Dieser Blog zeigt, welche Risiken rund um Festivals real sind, welche Pflichten Veranstalter treffen – und wie mobile Videoüberwachungstürme in Kombination mit Förderprogrammen zu einem starken Baustein im Sicherheitskonzept werden.

Zwischen Feierlaune und Straftaten: Was auf Festivals tatsächlich passiert

Offiziell klingt es oft beruhigend: friedliche Stimmung, gute Zusammenarbeit, „nur wenige Zwischenfälle“. So lautete auch das Fazit der Polizei Rotenburg zum Hurricane Festival 2025 – und gleichzeitig wurden dort rund 230 Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Diebstählen, Körperverletzungen und Drogendelikten.

Ähnlich sieht es bei anderen Festivals aus:

  • Beim Metal-Festival Summer Breeze wurden 2024 Bargeld und Wertsachen im Wert von rund 10.000 Euro entwendet – vor allem aus Zelten und Vorbauten auf den Campingflächen.

  • Beim österreichischen Nova Rock wurden 31 Handys gestohlen – der Wert des Diebesguts lag bei rund 18.600 Euro.

  • Beim Taubertal-Festival meldete die Polizei mehrere Diebstähle, darunter auch besonders schwere Fälle.

Dazu kommen jedes Jahr neue Maschen: Spezialisierte Banden, die organisiert Zelte ausräumen oder Besucher ablenken, um Smartphones oder Portemonnaies zu stehlen.

Rechtliche Pflichten: Ab 5.000 Besuchern wird es richtig konkret

Je größer die Veranstaltung, desto detaillierter sind die Anforderungen. Die Versammlungsstättenverordnungen der Länder verlangen, dass Betreiber ein Sicherheitskonzept erstellen, wenn es die Art der Veranstaltung erfordert. Für Versammlungsstätten mit mehr als 5.000 Besucherplätzen ist ein solches Konzept ausdrücklich vorgeschrieben.

Mobile Videotürme: Das „Auge“ über Festivalgelände, Campingplatz und Backstage

Mobile Videoüberwachungstürme ermöglichen:

  • flexible Platzierung auf Gelände, Campingflächen und Backstagebereichen
  • autarken Betrieb ohne Infrastruktur
  • Live-Bilder in Leitstände
  • moderne Analytics wie Personenzählungen und Verhaltenserkennung

Große Festivals können investieren – kleinere brauchen Unterstützung

Kleinere Festivals und Open-Airs wissen, wie wichtig Sicherheit ist – doch Budgets sind knapp. Genau hier lohnt sich der Blick auf Förderprogramme.

Festivalförderfonds der Initiative Musik: Sicherheit ist ausdrücklich förderfähig

Mit dem Festivalförderfonds gibt es seit 2023 erstmals eine strukturelle Förderung für Festivals im Bereich der populären Musik und des Jazz. Förderfähig sind ausdrücklich auch projektbezogene Technik-, Infrastruktur- und Sicherheitskosten.

GuardUp: Der Marktplatz, der Technik und Konzept zusammenbringt

GuardUp richtet sich an Veranstalter, die mobile Videoüberwachung einsetzen möchten – ohne unzählige Einzelanfragen. Die Plattform bietet transparente Vergleiche, Echtzeit-Verfügbarkeit, direkte Buchung und Beratung.

Fazit: Sicherheit ist kein „Nice-to-have“, sondern Teil der Festival-DNA Ein durchdachtes Sicherheitskonzept ist Pflicht. Mobile Videoüberwachungstürme schaffen Überblick, liefern Echtzeitdaten und entlasten das Sicherheitspersonal. Dank Förderprogrammen können auch kleinere Festivals sicherheitsrelevante Maßnahmen realisieren.

Quellen:

https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Bund/InitiativeMusik/Festivalfoerderung.html